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Konzert1-2
Konzert1-2

Musikalische Früherziehung

  • Im letzten Kindergartenjahr in einer Kindergruppe
  • Bereitet konkret auf den Instrumentalunterrichr vor
  • Vermittelt grundlegende musikalische Kenntnisse wie Notation, Rhythmik, Singen, Tanz
  • 75 Minuten wöchentlich
  • Dauer: 1 Schuljahr

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Sie wollen Ihrem Kind die Möglichkeit bieten, seine Musikalität zu entdecken und zu entwickeln?

Sie wollen Ihr Kind auf schulisches Lernen in einer Gruppe vorbereiten?

Die musikalische Früherziehung schafft die Grundlage für eine lebenslange Beschäftigung mit Musik und eröffnet Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren.

Zum Konzept:

Dem Lehrplan des Verbandes deutscher Musikschulen entsprechend gliedert sich der Elementarunterricht in verschiedene Teilbereiche:

Singen und Sprechen:

Die Stimme ist das ureigenste Instrument des Menschen. Ihre Pflege und Weiterentwicklung ist einer der wichtigsten Inhalte des Unterrichts. So nimmt der Umgang mit Liedern einen großen und Inhalte verbindenden Raum ein.

  • Differenzierter Einsatz von Sprache
  • Rhythmische Schulung über die Sprache
  • Entwicklung der Singstimme durch Stimmbildungsübungen und vielfältige Liedauswahl

Elementares Instrumentalspiel:

Das Kind besitzt eine angeborene Neigung, seiner Umwelt Klänge und Geräusche zu entlocken. Diese natürliche Spiellust ist Ausgangspunkt für das Spiel mit Instrumenten.

  • Kennenlernen und Anwenden körpereigener Instrumente
  • Rhythmisch-motorische Schulung
  • Erlernen von Grundtechniken des Spiels auf Percussions- und Orffinstrumenten      
  • Erste Formen des Ensemblespiels

Bewegung und Tanz:

Jedes Kind hat ein starkes, natürliches Bewegungsbedürfnis, das der Unterricht nutzt, um das Körpergefühl zu schulen und die Qualität der Bewegung weiterzuentwickeln.

  • Förderung der Grob- und Feinmotorik in enger Verbindung zu musikalischen Abläufen
  • Szenisches Spiel
  • freies Tanzen und Erlernen festgelegter Tanzformen

Musikhören:

Ein gut entwickeltes Gehör ist für das Musizieren von zentraler Bedeutung. Hören wir im Alltag gewissermaßen „nebenbei“, so werden im Unterricht vielerlei Hörerfahrungen bewusst gemacht und führen zu musikalischem Verständnis.

  • Sensibilisierung des Gehörs für Geräusche der Umwelt
  • Differenziertes Hören von musikalischen Grundelementen wie Tonhöhe, Tondauer, Tempo, Dynamik usw.
  • Komplexes Hören und allmähliches Herausfiltern verschiedener Details
  • Bewusstes Hören von Musikstücken verschiedener Stilrichtungen

Musiklehre:

In engem Zusammenhang mit den bisher genannten Unterrichtsinhalten stehen die Erfahrungen, die die Kinder auf dem Gebiet der allgemeinen Musiklehre machen. Diese praktischen Erfahrungen werden allmählich bewusst gemacht und benannt.

Entsprechend dem kindlichen Lern- und Abstraktionsvermögen nimmt dieser Bereich in der MFE und in der MGA einen größeren Stellenwert ein.

  • Erleben, Entwickeln, Verstehen und Umsetzen von graphischer Notation
  • Einführung in die traditionelle Notation
  • Lernen und Anwenden musikalischer Fachbegriffe (z.B. forte-piano / solo-tutti / Rondo / Schwingung...)

Zusätzlich zu den bisher genannten Unterrichtsinhalten setzt die Musikalische Früherziehung einen weiteren Schwerpunkt mit der

Instrumenteninformation:

Im Unterricht werden die verschiedenen Instrumentengruppen vorgestellt. Damit wird dem Kind die Möglichkeit gegeben, Vorlieben zu entwickeln und die Instrumentenwahl erleichtert. Dazu steht die Lehrkraft in beratenden Gesprächen zur Verfügung.

  • Akustische Erfahrungen mit selbstgebauten Instrumenten
  • Kennen lernen, Hören, Be - greifen und Ausprobieren traditioneller Instrumente
  • Unmittelbare Erfahrung von Klangerzeugung und Klangqualität am Instrument

Somit bereitet die Musikalische Früherziehung konkret auf den Instrumentalunterricht vor, hilft beim Finden des geeigneten Instrumentes und soll deshalb der Gesangs- bzw. Instrumentalausbildung vorausgehen. Dies entspricht auch den Richtlinien des Fachverbandes der deutschen Musikschulen, (VdM) dessen Lehrpläne für den Instrumentalunterricht  auf dem Besuch eines Elementarfaches aufbauen.

Nur bei Unterricht in Mitgliedsschulen des Verbandes deutscher Musikschulen ist gewährleistet, dass Ihr Kind von ausgebildeten Fachkräften auf diesem bundesweit einheitlichem Niveau unterrichtet wird.

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Kontakt
Zweckverband Musikschule Schweinfurt
Schultesstr. 17
97421 Schweinfurt
Tel: 09721/51 599 und 51 698
Fax: 09721/51615
E-Mail: musikschule@schweinfurt.de

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